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Artgerechte Haltung

Um Esel artgerecht und nicht tierquälerisch zu halten, muss man ihre stammesgeschichtliche Entwicklung kennen. Es gilt zu bedenken: Der Esel ist nicht einfach ein Pferd mit langen Ohren!
Die häufigsten Fehler in der Eselhaltung sind:
 
Mangelernährung, Wassermangel, falsche und zu reichhaltige Ernährung
 
Bei Mangelernährung oder auch bei Wassermangel magern die Tiere rasch ab und das zieht Muskelschwund, schlechte Hufqualität und Rachitis nach sich. Letztere verursacht grosse Schmerzen beim Gehen.

 
   

Die Bequemlichkeit und Ignoranz gegen­über Eseln ist oft erschreckend. So verhungern und ver­dursten Tiere, weil es "zuviel Arbeit macht", diese regelmässig zu füttern und zu tränken.

 
Falsches und zu reichhaltiges Futter lässt die Tiere hingegen übergewichtig werden. Dabei werden die Gelenke überbelastet, was sehr schmerzhafte Entzündungen in den Hufen zur Folge hat. Falschernährung und Überernährung ziehen oft Stoffwechselstörungen nach sich – diese enden meist tödlich!
 

 

Wird die Hufpflege vernachlässigt, führt das zu Fehlbelastungen der Gelenke und zu sehr schmerzhaften Entzündungen im Huf.

 

 

Die Huflederhautentzündung, die so genannte "Hufrehe", kann durch unrichtige Hufpflege, aber auch unter anderem durch falsche Fütterung oder schlechtes Futter, durch Vergiftungen oder durch Überbelastung entstehen.

 

 

Parasiten

Der Befall von Parasiten wie Würmer, Läuse, Pilze usw. führt zu Abmagerung, Verdauungsstörungen, Hautentzündungen und Allergien. Fohlen bleiben in der Entwicklung zurück.
 

 

Aber auch Fliegen können, bei mangelnder Pflege, grosse Wunden verursachen.